Fa. Mani Bläuel GmbH

GF: Felix Bläuel
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Ökobilanz

Bilanz: ökologisch und nachhaltig

Vor über 30 Jahren begründete die Familie Bläuel mit Mani® das erste und damit älteste Bio-Projekt Griechenlands. Heute produziert sie in Griechenland ein Olivenöl, das ein bis zum letzten Punkt durchdachtes Bio-Produkt ist. Am Ende stehen nicht nur der Genuss beim Verzehr und die positive Wirkung des Öls auf Körper und Gesundheit, sondern auch gezielte, die Landschaft und deren Bewohner schützende Maßnahmen.

Dazu gehören unter anderen der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen:
„Das beginnt damit, dass wir über unsere Dachflächen das Regenwasser sammeln und damit die Hälfte des im Betrieb notwendigen Brauchwassers gewinnen, das dann nicht  dem Grundwasser entnommen werden muss – wo doch Wasser in Griechenland so kostbar ist. Gleichzeitig haben wir auf dem Dach der Abfüllanlage eine Photovoltaik-Anlage installiert, mit der wir fast unseren jährlichen Strombedarf decken können.“
Durch die alternative Energieerzeugung wird bei der Herstellung von Mani-Olivenöl schon weniger Kohlendioxid emittiert. Aber Familie Bläuel denkt weiter und kommt ohne künstliche Bewässerung aus, setzt keine chemischen Dünger, Pflanzenschutzmittel oder Unkrautvernichtungsmittel ein und lässt alte Bäume, selbst wenn der Ertrag schon zurückgeht, noch in der natürlichen Umgebung leben.

„Wir wollen mit dem Mani-Projekt keine Monokulturen, wo die Bäume in Reih und Glied stehen. Was die Aufnahme von Kohlendioxid betrifft, ist es völlig egal, ob ein Baum jung oder alt ist. Er setzt einen wichtigen Punkt in der Treibhausgas-Bilanz. Und wenn man sich ausrechnet: Ein Baum braucht oft 100 Jahre, um so viel CO2 aufzunehmen, wie durch den Arbeitsaufwand beim Fällen eines Baums in die Atmosphäre gelangt.“

Die Oliven für das Mani-Olivenöl wachsen auf rund 340.000 Olivenbäumen in den Regionen Messinia und Lakonia. Rund 300 Bauern bewirtschaften 1500 Hektar Land – was zudem die Abwanderung aus den Anbaugebieten stoppte. Ökologischer Anbau, sozialer Umgang im Miteinander und faire Handelsbeziehungen sind die entscheidenden drei Säulen der Nachhaltigkeit. Sie stellen eine stimmige und konsequente Einheit dar. Insbesondere in einem fairen Umfeld kann der ökologische Anbau die Lebensgrundlage und die Existenz von Bäuerinnen, Bauern und deren Familien nachhaltig sichern. Unsere Mani® Produkte werden nach dem ganzheitliche Anspruch der Naturland Fair Richtlinien zertifiziert. Das schließt auch den sozialen Umgang mit Menschen, die im Betrieb  arbeiten, mit ein. Soziale Verantwortung ist sowohl in der Erzeugung wie auch in der Verarbeitung integrativer Bestandteil der Naturland Richtlinien und eine elementare Grundlage der Fair Zertifizierung.
„Fast 40 Prozent der Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft entstehen durch den Einsatz von Düngemitteln. Da sparen wir also einen weiteren Brocken ein, indem wir 2200 Tonnen Kunstdünger und 32 Tonnen Herbizide erst gar nicht ausbringen. Für den Transport des Öls haben wir uns auch etwas überlegt: Weil wir das Öl mit Schiffen und der Bahn transportieren, hat Mani-Olivenöl kaum mehr LKW-Kilometer am Produktkonto als ein österreichisches Produkt und nicht einmal die Hälfte einer Ware aus Deutschland.“
 
Aber was nutzt das gesündeste und ökologisch sinnvollste Produkt, wenn es nicht gut schmeckt?
„Guter Geschmack ist das, was Mani-Olivenöl am Ende dieser ausgeklügelten Produktion auszeichnet. Das ist quasi der Dank der Natur, dass man unsere Mühe blind schmeckt.“
Bei Blindverkostungen räumt Mani-Olivenöl die Goldpokale ab, dass unsere Schirennläufer neidig werden: Sieger auf der Bio-Fach, der internationalen Leitmesse für qualitativ hochwertige Bioprodukte in Nürnberg im Februar 2010. Sogar gegen 200 griechische Produzenten gewann Mani-Olivenöl bei einer Blindverkostung beim Olivenöl-Festival im März 2010 in Athen, den Platinum Taste Award für ganz hervorragende Qualität.  Dann gab es gleich zwei Auszeichnungen in Italien unter lauter italienischen Ölen mit italienischen Juroren!
 Das ist für ein griechisches Öl schon etwas einmaliges! Zuerst der Gold Award bei der Expo & Competition "Monocultivar oliveoil" vom 8. bis 9. Mai 2010, veranstaltet von Frantoi Celletti, das ist der einzige Olivenölbewerb bei dem nur sortenreine Öle antreten, in unserem Fall die Sorte Koroneiki und am 11. Mai 2010 "Diploma di Grand Menzione" - Spitzenqualität! Diese Auszeichnung  haben wir in Parma bei der 4th International Olive Oil Competition "ARMONIA" - ALMA Trophy erzielt, wo 293 Olivenöle angetreten sind.
Es war das erste Mal, dass ein griechisches Olivenöl bei diesem bedeutenden Bewerb ausgezeichnet wurde! 2010 gab es sogar noch den „Great Taste Gold Award” in London für Mani-Oliven und Mani-Olivenöl. Nur dann, wenn ein Lebensmittel überdurchschnittlich gut ist, bekommt es die Bronzene, Silberne oder sogar Goldene DLG-Prämierung wie unser Mani Olivenöl in Deutschland im Mai 2011! Weitere Auszeichnungen...

Denn beste Qualität kann man auch blind erkennen.