Fa. Mani Bläuel GmbH

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Kulinarisches

"Die griechische Kost ist liebenswert durch einen ländlichen Zug. Auch das verfeinerte Mahl ist aus dem Hirtenmahle entwickelt, dessen Gaben bescheiden und schlicht sind, aber geadelt vom Dank, mit dem sie ein jeder genießt. Unantastbar die Grundstoffe. Immer kommen die grünlichen und schwärzlichen Oliven zum Tisch. Weißer Schafkäse, Joghurt, Feigen, das jahreszeitliche Obst kehrt immer wieder, und niemand wird es mißachten. Das Öl durchzieht die Speisen als Element; man schmeckt ihm das Erdige an, man liebt und ißt die Landschaft in ihm, die ölbaumschimmernden Fluren."
Erhart Kästner, 1953

Tafeloliven sind in den Mittelmeerländern Grundnahrungsmittel

Sie gehören dort zum täglichen Brot. Sie verleihen Fleisch und Salat Würze, sie harmonieren geschmacklich mit allen Mittelmeerkräutern, sie machen die Pizza pikanter, sie sind eine Bereicherung für jeden Gemüseeintopf; durch sie werden Fischgerichte besonders delikat. Nicht zu vergessen die ästhetische Seite: der hübsche Farbtupfer auf dem Salat, die Zierde der kalten Platte.

Außerdem: Gibt es schönere Urlaubsfreuden, als bei einem Glas Wein im Schatten eines uralten Olivenbaumes zu sitzen und zum Wein auch noch seine Früchte zu genießen?

Geeichte Epikureer behaupten sogar, daß regelmäßiger Olivengenuß während des Trinkens die Trinkfestigkeit steigere und unerwünschte Spätfolgen in Grenzen halte, eine Hypothese, die nur im Selbstversuch verifiziert werden kann.

Zur Geschmacksverfeinerung greift Mani® in der Behandlung seiner Oliven auf altbewährte Methoden zurück: Handgepflückte und -verlesene Oliven werden, in ihrer dem Reifegrad entsprechenden natürlichen Farbtönung, für kurze Zeit zur Entbitterung in eine leichte Salzlösung gelegt. Daraus ausgewählte Mani®-Oliven, "schwarze" Kalamata, werden nun wiederum in hochwertiges, kaltgepreßtes Mani®-Olivenöl, wahlweise mit Oregano und Meersalz versehen, eingelegt.

Durch diese traditionelle Methode der Konservierung - wegen ihres hohen Aufwandes nicht mehr allgemein üblich - bleibt das volle Aroma der Steinfrucht besser erhalten als bei handelsüblichen, in Salzlake eingelegten Oliven.

Noch einiges zur Vorratshaltung

Mani® - Olivenöl behält seinen ursprünglichen, fruchtigen Geschmack, wenn es kühl (10 - 18° C.), dunkel und in einem sorgfältig verschlossenen Gefäß aufbewahrt wird. Dann hält es bis zu 18 Monaten.

Wenn das Glas einmal geöffnet ist, so achten Sie darauf, daß die Oliven immer mit Öl bedeckt sind - dann brauchen Sie sie gar nicht in den Kühlschrank stellen.

Diese nur Olivenölen eigene lange Haltbarkeit verdankt es seiner stabilen Fettzusammensetzung: Wird es zu kalt gelagert, dickt es ein oder flockt aus, nimmt aber bei Erwärmung seine ursprüngliche Konsistenz wieder an und kann wie gewohnt verwendet werden.

Die spezifische Fettzusammensetzung macht das Öl auch besonders hitzestabil. Es verträgt bis zu 180° C, ohne seine natürlichen Eigenschaften zu verlieren. Außerdem bilden sich - im Gegensatz zu anderen kaltgepreßten Pflanzenölen - bei Erhitzung keine toxischen Substanzen. Deshalb die hervorragende Eignung von Mani®-Olivenöl zum Braten und Backen.

Ohne die Frucht des Olivenbaumes wäre die Gourmetküche ärmer, die mediterrane unmöglich, die griechische gar undenkbar.

Deshalb ist Henry Millers Lob der griechischen Küche auch ein Lob der Olive:

"Ich ziehe ein gutes griechisches Mahl einem entsprechenden französischen vor, obwohl das eine Ketzerei zu sein scheint."

"Es gab viel zu essen und viel zu trinken; die Luft war lau und der Himmel voller Sterne."


Literaturangaben

Zur vielfältigen Verwendung des Olivenöls beim Kochen und Braten:

Scotto Elisabeth & Forgeur Brigitte: Das grüne Gold des Mittelmeeres, München, 1996

Bosi Roberto: L' Olio: von der kostbaren Frucht des Ölbaumes, München, 1995

Degner Rotraud OLIVENÖL - Ein Guide für Feinschmecker, in dem auch MANI Olivenöl gewürdigt wird, München, 1998

Schäfer-Schuchardt Horst: Die Olive. Kulturgeschichte einer Frucht, das auch traditionelle Rezepte enthält, München, 1996

Weiters:

Camus Albert: Der Mensch in der Revolte, Reinbek bei Hamburg, 1995

Durell Lawrence: Schwarze Oliven. Korfu - Insel der Phäaken, Hamburg, 1968

Fermor Patrick Leigh: Reise ins unentdeckte Griechenland, Salzburg, 1974

Förg Klaus G.: Peloponnes. Reise ins Herz Griechenlands, Rosenheim, 1995

Haller von Hallersten Hans: Streifzüge auf dem Peloponnes.
Tourenziele abseits vom Tourismus, Salzburg/Wien, 1986

Hartner Heidi: Olivenöl & Oliven, Düsseldorf, 1988

Jost Gerhard: Tourismus in einem griechischen Dorf (Stoupa).
Eine Fallstudie. Sozio-kulturelle Aspekte des Phänomens Tourismus
in einer Gemeinde und seiner Region (Mani),
Univ.-Dipl., Wien, 1986

Kästner Erhard: Ölberge, Weinberge. Ein Griechenland-Buch, Frankfurt/Main, 1974

Miller Henry: Der Koloß von Maroussi. Eine Reise nach Griechenland, Reinbek bei Hamburg, 1988