Harvard-Studie belegt negative Effekte von Transfettsäuren auf die Gesundheit
Es gibt gute und schlechte Fette. Und dann gibt es noch Transfettsäuren, die Monster unter den Fetten. Wenn pflanzliches Öl teilweise hydrogeniert wird, wird es weniger ölig und ist länger haltbar und hoch erhitzbar. Eine neue Harvard-Studie belegt die negativen Effekte, die Transfettsäuren auf ihre Gesundheit haben.
Die Wissenschaftler kamen zu folgenden Ergebnissen:
- Nachteilige Effekte von Transfettsäuren sind im Durchschnitt größer als die schädlichen Effekte von Pestizid-Rückständen oder Lebensmittel - Verschmutzungen.
- Transfettsäuren erhöhen die LDL- und senken die HDL-Cholesterinwerte.
- Transfettsäuren erhöhen die Triglyceridwerte.
- Transfettsäuren werden in Verbindung mit koronaren Herzkrankheiten und plötzlichem Herzversagen gebracht.
In einer Studie über 16 Jahre hinweg, in der mehr als 84.000 Krankenschwestern untersucht wurden, konnte der Verzehr von Transfettsäuren mit einem erhöhten Diabetes-Typ-2-Risiko in Verbindung gebracht werden.
Das Harvard-Team fand heraus, dass 19 % aller koronaren Herzkrankheiten in den Vereinigten Staaten vermieden werden können, wenn weniger Transfettsäuren verzehrt werden.
Schon seit ein paar Jahren sind Transfette im Visier von Ernährungsexperten. Zwar kommt diese Art von Fett auch in Milchprodukten vor. Doch besonders viel davon steckt in künstlich gehärteten Pflanzenölen: im Fritierfett und vor allem in der so genannten Ziehmargarine, die für die Herstellung etwa von Plunderbackwaren und Fertigspeisen verwendet wird. In Langzeit-Beobachtungen hat sich zudem ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von stark transfetthaltigen Speisen wie Fast Food, Pommes frites und Backwaren und dem Entstehen von Diabetes herausgestellt.

