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Olivenöl ist gut fürs Herz

Auf das richtige Cholesterin kommt es an - Wichtige Entdeckung der Wissenschaft: Olivenöl ist gut fürs Herz, gut für die Blutgefäße, beugt der gefürchteten Arteriosklerose und dem Herzinfarkt vor. Das ist kurz gefasst das Ergebnis einer internationalen Studie, die unter Schirmherrschaft der EG-Kommission in verschiedenen medizinischen Untersuchungszentren vorgenommen wurde. Die vorbeugende Wirkung entsteht durch das Zusammenspiel von zwei Faktoren im Organismus den einfach ungesättigten Fettsäuren und dem  HDL-Cholesterin.

Man unterscheidet heute mehrere Arten von Cholesterin. Wichtig sind dabei die beiden Abkürzungen LDL und HDL (siehe Erläuterung kleiner Ausflug in die Biochemie unten) denn die beiden Arten haben in Bezug auf die Gefährlichkeit des Cholesterins genau entgegengesetzte Bedeutung. Ja: Cholesterin ist sowohl lebensnotwendig als auch lebensgefährlich. Es ist gefährlich, wenn zu viel davon im Blut herumschwimmt – und das ist bei den meisten Menschen in den westlichen Industrienationen der Fall. Aber, und das ist neu: Es kommt darauf an, welches Cholesterin. LDL transportiert das Cholesterin aus der Leber an seinen Bestimmungsort. HDL ist zuständig für den Rücktransport des Cholesterins aus den Zellen in die Leber, wo es zu Gleichgewicht steht, ist alles in Ordnung. Findet sich zu viel Cholesterin im Blut, wird es an den falschen Stellen abgelagert. Die Zellen haben so genannte Rezeptoren mit denen sie die cholesterinreichen LDL aufnehmen. Hat die Zelle genug Cholesterin macht sie gewissermaßen die Pforten dicht, sie zieht die Rezeptoren ein. (Die texanischen Forscher Brown und Goldstein bekamen für diese Entdeckung 1985 den Nobelpreis.) Die Transporteure laden ihre Cholesterine einfach an den Wänden der Blutgefäße ab und engen damit die Durchflussöffnung ein; es entsteht die Arteriosklerose. Wenn die Ablagerungen die Arterie verstopfen, gibt es einen Infarkt. Unter den Risikofaktoren für Arteriosklerose. Führende Todesursache in den  Industrienationen, spielt die >Hyperchlesterinämie<  also zu viel Cholesterin im Blut eine der Hauptrollen. Der Zusammenhang zwischen Cholesterin und Arteriosklerose ist schon lange bekannt. Aber ert in jüngerer Zeit kam man dahinter, dass die Feststellung des Gesamtcholesterinspiegels noch keinen Aufschluss gibt über das Erkrankungsrisiko, sondern dass es besonders auf den Wert der HDL ankommt. Inzwischen ist sich die Wissenschaft darin einig, dass ein hoher Anteil HDL-Cholesterin im Gesamtcholesterinspiegel vor Arteriosklerose schützt. Man hat festgestellt, dass die >High Density Lipoproteins< nicht nur das Cholesterin nach getaner Arbeit aus den Zellen zur Leber zurücktransportieren sondern auch in der Lage sind das in den Blutgefäßen abgelagerte Cholesterin mit abzubauen Voraussetzung es sind genügend HDL vorhanden. Und nun kommt das Olivenöl ins Spiel. Denn Olivenöl ist besonders reich an einfach ungesättigten Fettsäuren ihr Anteil an den Fettsäuren beträgt rund 70 Prozent. Schon vor 35 Jahren fanden die Biochemiker heraus, dass gesättigte Fette -  das sind vor allem die tierischen Nahrungsfette – den Gesamtcholesterinspiegel im Blut ansteigen lassen, während mehrfach ungesättigte Fette- wie sie in den meisten Pflanzenölen vorherrschen – ihn senken. Bei der Zufuhr von einfach ungesättigten Fetten aus Olivenöl schien gar nichts zu passieren. Das war ein Irrtum. Nach Entdeckung der verschiedenen Cholesterin-Fraktionen erkannte man, dass die einfach ungesättigten Fettsäuren des Olivenöls zwar den Gesamtcholesterinspiegel nicht senken, aber den Anteil des HDL-Cholesterins deutlich erhöhen, das mit seiner Schutzfunktion dazu beiträgt, das Herzinfarktrisiko deutlich zu vermindern. Damit erklärt sich auch das Phänomen, dass auf den Mittelmeerinsel Kreta Herzkranzgefäßerkrankungen und gewöhnlich selten vorkommen. Denn die Kreter verwenden als hauptsächliches Nahrungsfett – Olivenöl.

Kleiner Ausflug in die Biochemie

Cholesterin: ist ein lebenswichtiger Stoff. Der Körper braucht es als Baumaterial für Zellen, Membrane, Hormone und vieles andere. Er produziert es einerseits selber, nimmt es aber auch mit der Nahrung auf (Milchprodukte, Schweineschmalz, Eier). Es wird in der Blutbahn in Form von Lipoproteine, die das Cholesterin zur Zelle bringen,  sind verhältnismäßig groß und von geringer Dichte. Sie heißen deshalb >Low Density Lipoproteins<: LDL. Das von der Zelle nicht verwendete Cholesterin wird von kleinen und dichten Lipoproteinen abtransportiert  den >High Density Lipoproteins<: HDL. Arteriosklerose entsteht, wenn in den Arterienwänden überschüssiges Cholesterin abgelagert wird. Die Ablagerung (>Atherom<) beschädigt nicht nur die Gefäßwände sondern bildet auch Verengungen, die den Blutdurchfluss behindern und schließlich die Ader blockieren. Solche Gefäßverschlüsse können zum Herzinfarkt führen.
Quelle:
Europäischen Gemeinschaft Ernährungswissenschaftlicher Informationsdienst